HOP Allianz Konferenz

HOP Allianz Konferenz

Vom 17. bis 19. April fand im Zentrum Ghilgal in Mondragone die jährliche Gebetshauskonferenz der HOP Allianz statt. Der Freitagabend stand ganz im Zeichen Israels, mit einer Shabbat-Feier und Lobpreis in hebräischer Sprache.

Am Samstagvormittag durfte ich selbst die Teilnehmer in eine besondere Anbetungszeit hineinführen, in der der Heilige Geist uns auf prophetische Weise „in den Strom Gottes“ leitete und uns in eine tiefe Gegenwart Gottes hineinführte.

Der Samstagabend, der Hauptmoment der Konferenz, wurde vom Gastredner Walter Biancalana geführt. In seiner Predigt sprach er über die Gnade Gottes und berichtete von Zeichen und Wundern. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, da viele Menschen aus dem Großraum Neapel gekommen waren, um ihn zu hören. Nach seiner kraftvollen Botschaft über Gnade und die Kraft des Wortes Gottes betete er für Menschen, die Heilung benötigten – und viele wurden dabei sichtbar von der Kraft Gottes berührt.

Am Sonntagmorgen teilte Salvatore Greco, ein Pastor aus der Schweiz, in einer eindrücklichen Predigt sein Herz mit uns. Den Abschluss bildete eine starke gemeinsame Gebetszeit, in der wir besonders für unseren Leiter und für die Nation Italien beteten.

Für mich – und ich glaube für viele der Teilnehmer – war dies die bisher stärkste Konferenz dieser Art. Die Gegenwart Gottes war außergewöhnlich spürbar und viele Menschen wurden tief berührt.

Eine göttliche Freundschaft

Eine göttliche Freundschaft

Valentina und ich lernten Norman Przybylski im Jahr 2018 während unseres Aufenthalts im International House of Prayer in Kansas City kennen. Dort nahmen wir an einem Gebetstreffen für den Mittelmeerraum teil. Aus dieser Begegnung entstand eine tiefe Freundschaft, die über die Jahre hinweg und trotz der großen Distanz bestehen geblieben ist – eine Freundschaft, die wir als von Gott geschenkt erleben.

„Norm“, wie ihn seine Freunde nennen, und seine Frau Debbie tragen gemeinsam mit vielen anderen seit Jahren eine besondere Vision für den Mittelmeerraum im Herzen. Sie glauben, dass gerade in dieser Region eine Erweckung entstehen wird, die sich auf ganz Italien und darüber hinaus auf Europa ausbreiten wird. Dafür beten sie seit vielen Jahren treu und leidenschaftlich.

Diese Vision ist in den vergangenen Monaten immer stärker gewachsen und hat schließlich Gestalt im sogenannten „Sicily Project“ angenommen: ein Gebetshaus zwischen Syrakus und Catania, an dem künftig rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – für Erweckung gebetet werden soll.

Nachdem Norm gemeinsam mit seinem Team von Mitte März bis Anfang April auf Sizilien war, um das dafür zur verfügung gestellte Gebäude und die Region zu “erkundschaften” und erste Gebetstreffen abzuhalten, reiste er weiter nach Neapel, um unter anderem uns sowie Giuseppe Conte, den Leiter der HOP Allianz, zu treffen. Zu diesem Treffen, das einen Tag nach unserer Ankunft stattfand, kamen auch Rosanna und Antonio dazu – Missionare in der Toskana und Teil der HOP-Allianz-Familie.

Unter der warmen Frühlingssonne von Mondragone, wo das Treffen im Zentrum Ghilgal stattfand, verbrachten wir viele Stunden im Austausch miteinander. Norm teilte seine Vision und die nächsten Schritte des Sicily Projects mit, während Giuseppe aus seiner inzwischen fünfzehnjährigen Erfahrung als Leiter des ersten Gebetshauses in Italien berichtete.

Anschließend fuhren wir gemeinsam nach Caserta zum Gebetshaus HOP Italia, um miteinander zu beten und unsere Herzen in der Anbetung neu auf Gott auszurichten. Diese gemeinsame Zeit im Gebet war tief und ermutigend zugleich.

Danach kehrten wir nach Vico Equense zurück, wo wir beim Vater von Valentina übernachteten. Die folgenden zwei Tage nutzten wir bewusst, um Gemeinschaft zu leben, uns weiter auszutauschen und die Freundschaften, die Gott über die Jahre geschenkt hat, zu vertiefen.

Missionseinsatz: Süditalien

Missionseinsatz: Süditalien

Von Mitte Januar bis Ende Februar waren wir insgesamt fünf Wochen in Süditalien unterwegs. Während unseres Missionseinsatzes durften wir verschiedene Gebetshäuser besuchen, dienen und unterstützen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Valentinas Vater führte uns unser erster Einsatz nach Catanzaro in Kalabrien, ins Gebetshaus unserer Freunde Massimo und Malou. Insgesamt waren wir zehn Tage vor Ort. An einem Abend im Gebetshaus HOP Catanzaro durften wir mit Lehre und Lobpreis dienen und gemeinsam in prophetischer Fürbitte für die Stadt und ihre Menschen eintreten.

An zwei Mittwochvormittagen waren wir zudem bei einem Gebetskreis eingeladen. Dort durften wir einen kurzen Input weitergeben und die Frauen – alle über 70 Jahre alt – im Lobpreis und in der Anbetung zum Herzen des Vaters führen.

Nach Kalabrien stand Apulien auf dem Plan. Entlang der Küste fuhren wir nach Carmiano bei Lecce, wo es seit etwa einem Jahr ein kleines Gebetshaus gibt.

An zwei Abenden durften wir dort mit Gebet, Fürbitte und Lobpreis dienen. Wir beteten für die Stadt und für Israel und besangen in einer prophetischen Zeit die Schönheit Jesu und seine Wiederkunft.

Dabei entstand auch ein Bild, das Valentina währenddessen malte und im Anschluss einer Teilnehmerin schenkte. Sie war tief berührt und bedankte sich von ganzem Herzen.

Ein besonderes Highlight für uns als Familie war, dass unsere Kinder aktiv mit eingebunden waren: Elon bediente den Computer und projizierte die Liedtexte, Sion begleitete den Lobpreis auf dem Cajón, und Jael tanzte mit großer Leidenschaft für Jesus.

Nach dieser Zeit in Apulien ging es für uns zurück nach Catanzaro, wo wir noch eine Woche verbrachten. An einem Samstagnachmittag durften wir ein Seminar zum Thema „Bibelsingen“ halten, das in eine tiefe Zeit von Lobpreis und Anbetung überging, in der wir erlebten, wie der Herr prophetisch sprach.

Nach insgesamt drei Wochen im äußersten Süden Italiens führte uns unsere Reise zurück nach Vico Equense, wo Valentinas Vater lebt. In dieser Woche besuchten wir auch das Gebetshaus von Rita in Casal di Principe. Während eines Lobpreis- und Gebetsabends durften wir dort bereits vor der offiziellen Einweihung – die drei Wochen später stattfand (siehe Bericht oben) – Gottes Wirken erleben.

Insgesamt waren wir fünf Wochen unterwegs, legten über 4.000 Kilometer mit unserem Auto zurück und durften in drei verschiedenen Gebetshäusern in drei unterschiedlichen Regionen dienen.

Hier noch ein paar Einblicke in diese besondere Zeit…

 

EIN HAUS DES GEBETS ANSTELLE VON MAFIA UND CAMORRA

Ein Haus des Gebets anstelle von
Mafia und Camorra

Eine Schwangerschaft ist oft geprägt von Herausforderungen, Schmerzen und tiefgreifenden Veränderungen. Doch wenn schließlich das Kind geboren wird und die Mutter es in ihren Armen hält, treten all das Leid und alle Mühen in den Hintergrund.

So durfte ich (Devid) sowohl die „Schwangerschaft“ als auch die „Geburt“ des Gebetshauses HOP Casal di Principe miterleben. Rita Bidognetti, eine Frau des Gebets, trug diese Vision über viele Jahre in ihrem Herzen. Durch Herausforderungen, Leiden und auch Schmerzen hindurch brachte sie das „Kind HOP Casal di Principe“ am 14. März 2026 in der einst von der Camorra geprägten Stadt zur Welt.

Über Jahrzehnte hinweg betete sie gemeinsam mit ihrem Team für eine Stadt, in der Angst und Gewalt lange zum Alltag gehörten. Nun durften wir das Gebetshaus feierlich einweihen: Prophetischer Lobpreis erfüllte die Räume, und in gesalbtem Gebet segneten wir Rita und ihr Team.

Wir glauben, dass dieses Gebetshaus zu einer echten Lebensader für die Stadt werden wird und viele Menschen mit der Liebe Gottes in Berührung kommen. Es ist für uns eine große Freude und ein Privileg, Teil dieser „Geburt“ gewesen zu sein.

 

Hier ein kleiner Einblick in den prophetischen Lobpreis:

So waren die 5 Tage des Gebets

So waren die 5 Tage des Gebets

Vom 30.12. bis 04.01. durften wir nach Bad Hersfeld in Hessen (Deutschland) reisen, um an den „5 Tagen des Gebets“ teilzunehmen. Ein befreundeter Pastor, mit dem ich gemeinsam die Bibelschule in Bad Gandersheim besucht habe und mit dem ich damals auch den Einsatz in Süditalien machte – wo ich Valentina kennenlernen durfte –, hatte uns eingeladen, in diesen Tagen die Anbetung zu leiten und verschiedene Workshops anzubieten.

Täglich trafen sich die Teilnehmer von 16:00 bis 21:00 Uhr in der CVJM zu Anbetung, Gebet und Bibelstudium. Der Heilige Geist wirkte auf vielfältige Weise und berührte uns immer wieder mit seiner starken Gegenwart. In unterschiedlichen Gebets- und Anbetungszeiten beteten wir füreinander und standen in Fürbitte für die Stadt und ihre Menschen ein. Prophetische Worte wurden über die Teilnehmer ausgesungen, und wir durften Workshops im Bibelsingen sowie im prophetischen Malen anbieten.

An Silvester gingen wir um Mitternacht in die Innenstadt und lobten Gott mitten im Feuerwerk mit zwei Lobpreisliedern, indem wir den Namen Jesu über Bad Hersfeld aussprachen. Auch die Gemeinschaft während den Abendessen war schön und wir konnten uns mit den Teilnehmern austauschen. Am Sonntag, nach den fünf Tagen des Gebets, durfte ich den Lobpreis in der HEF Church leiten und in der Predigt über die Faszination des Gebets sprechen.

Dieser Einsatz in Deutschland war sehr gesegnet, und Gott hat uns auf wunderbare Weise gebraucht – alles durch seine Gnade. Ihm allein gebührt alle Ehre.

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Wir wünschen euch von ganzem Herzen

Frohe Weihnachten und Gottes Segen für das Jahr 2026.

 

Devid & Team

“5 Tage des Gebets” in Deutschland

“5 Tage des Gebets” in Deutschland

Vom 30.12.2025 bis zum 03.01.2026 findet in Bad Hersfeld in der CVJM die 5 Tage des Gebets statt. Unser Herz sehnt sich nach ausgiebigen Gebets- und Anbetungszeiten. Wir wollen mehr von Gott und in diesen Tagen werden wir uns danach ausstrecken. 

Valentina und Devid werden als Anbetungsleiter dabei sein und jeweils an den Abenden ab 19 Uhr die Teilnehmer in tiefe Anbetungs- und Gebetszeiten führen. Es wird Zeiten der Ermutigung und Prophetie geben, wo Gott durch seinen Geist zu uns sprechen wird. 

An den Nachmittagen leitet uns Philipp Häde, Pastor der HEF Church durch diverses Bibelstudium. 

Möchtest du mehr darüber wissen, oder dich für die 5 Tage anmelden? Dann melde dich via E-mail devid.walder@gmail.com.




Missionseinsatz in Kalabrien

Missionseinsatz in Kalabrien

Ende September haben wir uns auf eine lange Reise gemacht: rund 1.300 Kilometer. Unser Ziel war Catanzaro, die Hauptstadt der Region, gelegen an der äußersten Spitze des „Stiefelabsatzes“ Italiens, direkt am Ionischen Meer. Sie ist die zweitgrößte Stadt Kalabriens.

Am Samstag, dem 27., fand im Gebetshaus HOP Catanzaro ein besonderer Tag statt. Von 8:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr gab es ununterbrochene Zeiten der Anbetung und Fürbitte in der Gegenwart Gottes. In diesen zwölf Stunden wechselten sich verschiedene Gemeinden und Gruppen ab, und auch wir hatten die Gelegenheit, mit eigenen Momenten des Gebets und Lobpreises zu dienen und teilzunehmen.

Ein besonderer Moment für uns war es, unsere Kinder im Gebetsraum beten, anbeten und vor Gottes Gegenwart tanzen zu sehen.

Am Sonntag besuchten wir die Evangelische Kirche der Versöhnung (“Chiesa Evangelica della Riconciliazione”) in Catanzaro, wo wir ein Zeugnis teilten und eine Zeit der Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern der Gemeinde hatten.

 

Zwei Tage später hatten wir eine letzte Gebetssession im HOP Catanzaro, bevor wir uns wieder auf den Weg machten, um Valentinas Vater in Vico Equense zu besuchen und bei der Olivenernte zu helfen.

Wir sind dankbar für diese intensive und gesegnete Zeit – für all die wertvollen Momente mit unseren Freunden, für die vielfältigen Begegnungen, die Zeiten des Gebets und für das, was Gott in Kalabrien getan hat.

“Es Kreiz isch genua” out now

“Es Kreiz isch genua” out now

Meine nächste Single auf südtiroler Dialekt “Es Kreiz isch genua” ist raus. In diesem Lied geht es darum, dass das was Jesus für uns am Kreuz getan hat, mehr als genug ist. Er hat es vollbracht und es liegt an uns, ob wir dies glauben und für uns annehmen. 

“Es Kreiz isch genua” – out now

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Missions Einsatz

Missions Einsatz

Vom 18. Juni bis 25. Juni war ich zusammen mit meiner Familie in Pescara, in der Region Abruzzen in Italien. Pescara ist eine wunderschöne, am Meer gelegene Stadt. Der Grund unseres Aufenthaltes war nicht (nur) ein Urlaubstrip, sondern vor allem der Besuch bei Silvia Boni, einer brasilianischen Missionarin, die seit fast 20 Jahren in Italien lebt. Silvia hat seit Jahren auf dem Herzen ein Gebetshaus in Pescara zu eröffnen um auch in der Region Abruzzen einen “Altar, auf dem das Feuer nicht erlischt” zu bauen. Valentina und ich waren da, vor allem um sie und ihr Herz besser kennenzulernen und im Gebet zu bewegen, wie wir sie dabei unterstützen und helfen können. Wir hatten sehr viele gemeinsame Lobpreis- und Gebetszeiten. Am letzten Abend fuhren wir zu einer Aussichtsplattform über der Stadt, um für Pescara und deren Einwohner zu beten und gemeinsam unsere Stimme im Lobpreis zu Gott zu erheben. 

Am Freitag, 23. Juni fuhren wir 5 Stunden hin und zurück nach Barletta, in Apulien. Dort hat unser Freund Eugenio D’Elia schon seit einigen Jahren ein kleines Gebetshaus. Mittwochs und Freitags treffen sie sich immer zum Gebet und Fürbitte. Wir konnten ihn dabei an diesem Freitag unterstützen und ihm und den teilnehmenden Personen dienen.