
Eine göttliche Freundschaft
Valentina und ich lernten Norman Przybylski im Jahr 2018 während unseres Aufenthalts im International House of Prayer in Kansas City kennen. Dort nahmen wir an einem Gebetstreffen für den Mittelmeerraum teil. Aus dieser Begegnung entstand eine tiefe Freundschaft, die über die Jahre hinweg und trotz der großen Distanz bestehen geblieben ist – eine Freundschaft, die wir als von Gott geschenkt erleben.
„Norm“, wie ihn seine Freunde nennen, und seine Frau Debbie tragen gemeinsam mit vielen anderen seit Jahren eine besondere Vision für den Mittelmeerraum im Herzen. Sie glauben, dass gerade in dieser Region eine Erweckung entstehen wird, die sich auf ganz Italien und darüber hinaus auf Europa ausbreiten wird. Dafür beten sie seit vielen Jahren treu und leidenschaftlich.
Diese Vision ist in den vergangenen Monaten immer stärker gewachsen und hat schließlich Gestalt im sogenannten „Sicily Project“ angenommen: ein Gebetshaus zwischen Syrakus und Catania, an dem künftig rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – für Erweckung gebetet werden soll.
Nachdem Norm gemeinsam mit seinem Team von Mitte März bis Anfang April auf Sizilien war, um das dafür zur verfügung gestellte Gebäude und die Region zu “erkundschaften” und erste Gebetstreffen abzuhalten, reiste er weiter nach Neapel, um unter anderem uns sowie Giuseppe Conte, den Leiter der HOP Allianz, zu treffen. Zu diesem Treffen, das einen Tag nach unserer Ankunft stattfand, kamen auch Rosanna und Antonio dazu – Missionare in der Toskana und Teil der HOP-Allianz-Familie.
Unter der warmen Frühlingssonne von Mondragone, wo das Treffen im Zentrum Ghilgal stattfand, verbrachten wir viele Stunden im Austausch miteinander. Norm teilte seine Vision und die nächsten Schritte des Sicily Projects mit, während Giuseppe aus seiner inzwischen fünfzehnjährigen Erfahrung als Leiter des ersten Gebetshauses in Italien berichtete.
Anschließend fuhren wir gemeinsam nach Caserta zum Gebetshaus HOP Italia, um miteinander zu beten und unsere Herzen in der Anbetung neu auf Gott auszurichten. Diese gemeinsame Zeit im Gebet war tief und ermutigend zugleich.
Danach kehrten wir nach Vico Equense zurück, wo wir beim Vater von Valentina übernachteten. Die folgenden zwei Tage nutzten wir bewusst, um Gemeinschaft zu leben, uns weiter auszutauschen und die Freundschaften, die Gott über die Jahre geschenkt hat, zu vertiefen.






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